von Jola Jaromin-Bowe
Manchmal beginnt guter Burger-Genuss nicht beim Fleisch.
Sondern beim Brötchen.
Ich hatte Lust auf Hamburger.
Gute Zutaten waren schnell gefunden.
Nur die Brötchen nicht.
Ich habe wirklich versucht, fertige Burger-Buns ohne Zusatzstoffe zu finden. Ohne diese ellenlangen Zutatenlisten, die mehr nach Labor als nach Bäckerei klingen. Auch wenn viele Zusätze unschädlich sind, wer auf natürliche Zutaten setzt, ist hier genau richtig.
Und ehrlich? Selbst gemachte Hamburger Brötchen sind nicht nur lecker, sie sind auch nicht schwer zu machen. Und geschmacklich kein Vergleich.
Selbst meine kritischsten Vorkoster – ein paar 9- bis 10-Jährige – waren überzeugt. Trotz Vollkornanteil.
Fazit:
Es braucht keinen Industriegeschmack, um gut zu sein.
Real Food funktioniert.
Zutaten (für 8 Brötchen)
½ Würfel Hefe
300 ml warmes Wasser
1 TL Zucker oder Honig
1 Ei
400 g Weizenmehl
200 g Vollkorn-Dinkel- oder Weizenmehl
2,5 TL Salz
Zum Bestreichen:
1 Eigelb
2 EL Wasser
Sesam
Zubereitung
Hefe mit warmem Wasser und Zucker etwa 10–15 Minuten gehen lassen, bis sich Schaum bildet.
Ei, Mehl und Salz dazugeben und mit dem Knethaken zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten.
Der Teig darf leicht kleben.
8 gleichmäßige Kugeln formen, auf ein Backblech legen und leicht flach drücken.
Mit einem leicht feuchten Küchentuch abdecken und 30–60 Minuten gehen lassen.
Je länger, desto fluffiger.
Eigelb mit Wasser verrühren, Brötchen bestreichen und mit Sesam bestreuen.
Bei 175 °C Ober-/Unterhitze ca. 25 Minuten goldbraun backen.
Sie sind weich, aromatisch und stabil genug für jeden Burger.
Und du weißt genau, was drin ist.
Real Food.
Kein Ersatz.
Keine Zusätze.
Nur Zutaten.
