Nudelsalat mit Thunfisch to go

Ein super leckeres Food Prep und passend zu Karfreitag, mit Zutaten die man eigentlich immer im Vorratsschrank hat.
Nudelsalat mit Thunfisch. Ich liebe es. Und wenn man es einen Tag vorher vorbereitet eignet sich das Glas als Behälter, da das Essen noch nach dem eigentlichen Essen schmeckt und nicht nach Plastik 😉 Irgendwie schmecke ich das immer raus, egal welche Marke es ist. Und so habe ich meinen Nudelsalat in der Mittagspause genossen. Eine Kühlung war auch nicht notwendig, eine Kühltasche ist natürlich im Sommer sinnvoll 🙂
Für 1 Portion
100 g Nudeln Vollkorn
1 Dose Thunfisch in eigenem Saft
3 Esslöffel Mayo (selbst gemacht)
½ Gläschen Kapern (ca. 30 g)
Vollkorn Nudeln in Salzwasser kochen. Am besten haltet ihr euch an die Zubereitungshinweise auf der Verpackung. Nudeln abgießen, Thunfisch und Mayo dazu geben und gut durch rühren. Kapern dazu geben und kalt stellen.
Frisch schmeckt der Salat super, aber wenn er erstmal gut durch gezogen ist, dann ist er noch leckerer.
Wie selbst gemachte Mayo funktioniert erfahrt ihr hier im Blog: KLICK
Ein Topping aus Ruccola könnte ich mir auch richtig gut vorstellen 🙂
Bilanz:
748 kcal | 71 g Kohlenhydrate | 38 g Fett | 32 g Eiweiß

Rotes Fleisch wirkt krebserregend? – Unsinn!

Rotes Fleisch tötet? Von wegen. Ich kann euch beruhigen.
Seit Tagen läuft es nun durch die Presse und verunsichert immer mehr Verbraucher. Was ist nun darn an den Meldungen im Frühstücksfernsehen, NTV etc. Mit heißen Schlagzeilen wird einfach behauptet, dass rotes und verarbeitetes Fleisch genauso krebserregend seien wie Zigaretten und Asbest.
DAS IST PURER NONSENS, UNSINN, UNFUG…
Wie ist das zustande gekommen?
Die International Agency for Research on Cancer, welche ein Teil der WHO ist, ist damit beschäftigt Substanzen auf Ihre krebserregende Wirkung zu untersuchen. Vor zwei Tagen dann die Meldung, dass rotes Fleisch wrscheinlich krebserregend sei und stark verarbeitete Fleisch- und Wurstwaren krebserregend seien. Diese werden in die Gruppen neben anderen gefährlichen Stoffen eingestuft. Doch was genau wurde untersucht?
Es wurden 800 verschiedene Studien in die Untersuchung einbezogen. Hinterfragen sollte man die Zusammenhänge, die untersucht wurden. Wurde der Lifestyle mit berücksichtigt? Wurde ein Unterschied zwischen Rauchern und nicht Rauchern gezogen. Wurde der Alkoholkonsum berücksichtigt oder die allgemeine körperliche Fitness? Wie viele Studien wurde in America durch geführt (in Amerika wird Fleisch gerne unter offenem Fezer erhitzt – das so genannte BBQ). Und wer bitteschön glaubt heute noch, dass Wurst und Fleisch, künstlich gerötet gesund seien? Es ist schon lange bekannt, dass Nitrit ein krebserregnder Zusatzstoff ist, um Fleisch rot zu machen. Aber diese Pauschalaussagen in den Medien sind nicht nur falsch, sondern auch wirklich ärgerlich und reine Panikmache. Ohne, dass ich jetzt irgendwelche Verschwörungstheorien herbeizaubern möchte…aber wem nützt es nun wieder so einen Nonsens zu vertreiben und das in dieser Heftigkeit in den Medien!
Und jetzt kommt das Beste: trotz geringer statistischer Zusammenhänge gibt es keine Evidenz (stichhaltiger Beweis, dass rotes Fleisch Krebs verursacht FEHLT).
Und nun wird rotes Fleisch gleich gestellt mit dem Konsum von Zigaretten…ganz Nebenbei: das Rauchen von Zigaretten erhöht das Risiko für Krebs um 2500%, das Essen von rotem Fleisch und verarbeiteten Wurst- und Wurstwaren um weniger als 20%. Aber selbst die International Agency for Research on Cancer gibt zu, dass trotz dieser statistischen Zusammenhänge das Darmkrebsrisiko für den Einzelnen gering bleibt.
QUINTESSENZ und FAZIT:
Wer sich einseitig und allgemin „ungesund“ ernährt, sollte seinen Konsum an Mortadella, Gesichtswurst und anderen stark verarbeiteten Produkten überdenken. Wer sich abwechslungsbereich ernährt, Obst und Gemüse verzehrt sowie essentielles Fett in Form von Fisch zu sich nimmt, der braucht vor feinstem rotem Fleisch (Rind, Schwein, Lamm…) keine Angst zu haben.
Und nun erst mal ein tolles Rezept für euch:
Food Prep – Hackfleischsalat mit Vollkornnudeln – jetzt erst Recht 🙂
Als Mittagessen zum Mitnehmen super geeignet.
Wenn man eine große Menge davon vorkocht, kann man jeden Tag etwas zur Arbeit mitnehmen. Schmeckt warm und auch kalt sehr gut und ich super praktisch und hält sich 3 Tage im Kühlschrank!
Für 6 Portionen:
500g Rinderhackfleisch (Bio- Qualität)
1 Packung Vollkornnudeln
Ganzes Glas in Essig eingelegte Paprika
250g Cocktailtomaten
125g Schafskäse
5 getrocknete Tomaten
Salz, Pfeffer, Basilikum!
Die Nudeln in Salzwasser al dente kochen und nebenbei das Hackfleisch in einer Pfanne anbraten. Die eingelegten Paprika, die Cocktailtomaten und die getrockneten Tomaten klein schneiden und zu dem Hackfleisch in die Pfanne geben. Die abgekochten Nudeln ebenfalls mit in die Pfanne geben und gut durchmischen. Anschließend salzen und pfeffern und den Schafskäse klein bröseln und drüber geben. Mit einem Basilikum Blatt anrichten und fertig!
Tipp: Die Nudeln richtig al dente kochen, sonst werden sie nach einem Tag zu weich!
1 Portion enthält:
447kcal 18g Fett | 48g Kohlenhydrate | 22g Eiweiß