Ernährung in der Schwangerschaft

Selbstverständlich beraten wir auch Schwangere und Mütter. Es gibt eine Menge zu beachten und in meinem Beitrag in den Ruhr Nachrichten habe ich Jana Hartmann, während ihrer Schwangerschaft ein paar Tipps gegeben, wie sie ihre Ernährung optimieren kann. Ich selbst weiß, wie sehr verschiedene Quelle oder gar das Umfeld verunsichern können. Selbst mir versuchen nicht wenige etwas über meine Ernährung zu erklären…Ich kann da nur dankend ablehnen und in mich lächeln. Unten 6 wertvolle Tipps zusammen gefasst und ein leckeres, wertvollesSmoothie Rezept oben drauf. Enjoy.

Dinkelstangen mit Kartoffel-Booster

Ob unterwegs, auf dem Spielplatz oder zu Hause. Unsere Vollkorn-Dinkelstangen sind überall total lecker und einfach praktisch. Sie krümmeln kaum und kleben gar nicht, da sie ganz ohne Zucker auskommen. Wie man sieht können es auch kleine Babyhände sehr gut halten 😉

Ganz schnell und ohne Probleme zubereitet, sind sie gerade für kleine Kinder eine super Alternative zu Keksen, Salzstangen oder Ähnlichem industriell verarbeitetem Zeugs. Auch praktisch zum mintnehmen geeignet. Sie halten mehrere Tage in einer Dose, zumindest wenn alle so lang widerstehen können denn sie schmecken auch den ganz Großen gut.
Der All-in Teig aus Kartoffeln, Mehl und Butter ist perfekt um mal was Anderes als Süßes zu knabbern und gut geeignet für Kids vor einer intensiven körperlichen Belastung.
Rezept für ca. 15 – 20Stk.
200 g Dinkel Vollkorn-Mehl
180 g Butter
200 g vorgekochte, abgekühlte Kartoffeln
1 TL Salz
2 EL Milch
Außerdem: Mehl für die Arbeitsfläche und etwas Milch zum bepinseln
Die Kartoffeln (ohne Schale) reiben und mit dem Mehl zusammen mit dem Salz verkneten. Die Butter in kleine Würfel schneiden und dazu kneten.
Nun in etwas Frischhaltefolie einwickeln und ca. 30 Minuten in den Kühlschrank kaltlegen.
Danach dünn ausrollen und in daumendicke Streifen schneiden.
Anschließend zu langen Stangen formen und auf ein mit Backpulver belegtes Backblech legen und etwas mit Milch bepinseln.
Nun für ca. 20 Minuten bei 200 Grad backen.
Enjoy!
Insgesamt für die gesamten Stangen: 
2209 Kcal | 28,2 g Eiweiß   | 156,3 g Fett  | 153,3 g Kohlenhydrate

Falscher Kartoffelsalat

FALSCHER KARTOFFELSALAT besteht aus Blumenkohl mit Majo (selbst gemacht) und Petersilie. Das Rezept für die Mayo findest du auch hier im Blog 😉
Und hier kommt das Rezept.💚
Für 2 Portionen:
1 Kopf Blumenkohl, in Röschen zerteilt
½ Bund Petersilie
5 EL Mayo
Den Blumenkohl putzen, waschen und in Salzwasser al dente kochen. Petersilie hacken und dazu geben. Mayo hinzu geben und durchrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und genießen. Bei uns gibt es noch Würstchen dazu. Lecker und absolut Low Carb. Es schmeckt zwar nicht wie Kartoffelsalat, aber zur Abwechslung lecker und Sommerfigur tauglich. Das Rezept findest du hier. Einfach bei den Fotos durch klicken oder bei uns im Blog suchen auf food-coaching.de
1 Portion:
449 kcal | 40 g Fett | 12 g Kohlenhydrate | 11 g Eiweiß

Sauerkrautflammkuchen

Flammkuchen kennt jeder und mag jeder, da er total Variabel ist. Von „Elsässer Art“ über die Vegetarische bis hin zu unserer Variante 3.0 ist alles an Rezepten im Netz verfügbar.
Doch wir wagen uns an etwas ziemlich Außergewöhnliches ran und sind mindestens genauso gespannt wie ihr gerade.
Wir wagen uns an einen Flammkuchen aus Sauerkraut heran.
Ja, ihr habt richtig gehört bzw. gelesen. Wir ersetzen den normalen Boden und nehmen dafür als Hauptbestandteil Sauerkraut.
Somit ist sie perfekt für alle die sich Low-Carb oder nach der Logi- Methode ernähren möchten.
Zuerst wird das vorgekochte und abgetropfte Sauerkraut in einem Geschirrtuch ausgewrungen, so das die überflüssige Flüssigkeit abtropft.  Anschließend das Sauerkraut zusammen mit den Eiern und dem Käse vermengen. Anschließend die Masse würzen, Vorsicht mit dem Salz, da das Sauerkraut aus der Dose meist schon gesalzen ist.
Nun auf einem mit Backpapier belegtem Backblech die Masse verteilen und für ca. 20 Minuten bei 180°C Umluft backen.
In der Zwischenzeit den Sauerrahm zusammen mit dem Olivenöl verrühren und würzen.
Diesen auf den vorgebackenen Boden verteilen. Die Zwiebel- und Speckwürfel oben drauf streuen und den Flammkuchen für erneute 20 Min im Ofen backen.
Vor dem Servieren noch mit Schnittlauch garnieren.                                  
Bon Appetit!

Blumenkohlpizza

Gestern ein weiteres Experiment bei uns in der Küche gewagt:
Pizza nicht mit…sondern aus Blumenkohl.
Klingt vielleicht erst einmal gewöhnungsbedürftig, jedoch war ich gespannt und machte mich somit
sofort motiviert Werk.

Zutaten für ein Blech:
1 Blumenkohl
4 Eier
400 g Käse
Knoblauch
Kräuter
2 EL Olivenöl
+ Zutaten nach Belieben für den Belag
Für den Teig zuerst den Blumenkohl in kleine Rösschen scheiden und diese in den Backofen bei 180 Grad Ober-, Unterhitze geben. Nach ca. 5 Minuten ist er etwas gegart und soll abkühlen. Anschließend gibt man 4 Eier, ca. 350g geriebenen Käse, 1 Zehe Knoblauch und Kräuter zum Blumenkohl dazu und vermischt alles sehr gründlich. Die Masse mit Salz und
Pfeffer abschmecken.
Nun legen wir auf ein Backblech mit Backpapier die vorbereitete Masse drauf und verteilen diese gleichmäßig. Für eine schöne goldbraune Farbe bestreichen Sie die Masse mit Olivenöl.
Denn Pizzaboden nun für ca. 15 Min. bei 180 °C backen.
In dieser Zwischenzeit bereitet man nun den Belag vor. Hier kann man der Kreativität freien Lauf lassen. Alles was Sie mögen oder noch im Kühlschrank liegen haben, kann als Belag dienen.
Nun den Belag vorbereiten also alles in kleine Würfel, Streifen und ähnliches schneiden und
je nach Geschmack vielleicht noch etwas anbraten.
Alles auf dem Blumenkohlboden verteilen, mit dem Rest des Käses bestreuen und zuletzt noch 5-10 Min. backen.
Die fertige Pizza aus dem Backofen nehmen, schneiden, servieren und genießen.
1 Stück:
208 Kalorien | 15 g Eiweiß | 14 g Fett | 3 g Kohlenhydrate

Falafel selbstgemacht

Heute kommt das versprochene Falafel Rezept.
Ein wenig orientalischer Geschmack in die Alltagsküche Biemen. Super lecker und passt zu Salaten, als Mahlzeit mit Dip oder eingerollt in einer Teigtasche. Machen sehr satt und enthalten viel wertvolles pflanzliches Eiweiß und sind zudem vegan. Enjoy.
Leckeren Dipp dazu findet ihr hier im Blog 😉

250 g gekochte Kichererbsen (ca. 100 g ungekocht)
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Bund Petersilie
5 Esslöffel Weizennollkorn Paniermehl
1 Esslöffel Weizenvollkornmehl
1 Teelöffel Backpulver
1 Messerspitze Chili
2 Teelöffel Kreuzkümmel gemahlen
Salz und Pfeffer nach Belieben
Zum Fritieren Sonnenblumenöl oder Erdnussöl
Kichererbsen über Nacht im Wasser einlegen und 60 min in diesem Wasser kochen. Wasser abgießen und alle Zutaten hinzugeben und kräftig pürieren. Kleine Bällchen formen und in Paniermehl rollen. Ins heiße Öl geben und goldbraun frittieren (ca. 3 min).
Das Rezept für die Falafel Tasche kommt demnächst 🙂 stay tuned.

Hummus selfmade

Und hier ist er…mein erster #hummus
Richtig lecker und eine pflanzliche Eiweiß Bombe. Kann als Dip zum Fleisch oder Gemüse gegessen werden oder einfach pur. Mein Falafel Rezept lässt nicht lange auf sich warten 🙂
250 g Kichererbsen gekocht (ca. 80 g roh)
4 Esslöffel Tahini (Rezept findest du hier im Blog)
50 ml Sesamöl
1 Teelöffel Kreuzkümmel
1 Limette (Saft auspressen)
1 Bund Petersilie
Salz und Pfeffer zum abschmecken
wer möchte nimmt noch 1 Zehe Knoblauch

Kichererbsen über Nacht im Wasser einlegen, so dass sie bedeckt sind. In diesem Wasser 1 Stunde lang kochen. Alle anderen Zutaten hinzu geben und kräftig durch pürieren. Lecker!

Vollkornbrot *** Hausgemacht ***

Gutes Brot in der heutigen Zeit?!
Meist leider schwierig zu finden, denn es gibt viele Kriterien und jeder hat unterschiedlich hohe Ansprüche.
Gerade wenn man selbst Kinder bekommt stellt man sich oft die Frage was man bzw. das Baby gerade isst und wo es denn eigentlich herkommt. Und wer nicht gerade einen guten Bäcker seines Vertrauens hat ist bei dieser Frage oft allein gelassen.
Ernährungsphysiologisch gesehen ist natürlich Vollkornbrot die richtige Wahl, doch wie erkenne ich ein richtiges Vollkornbrot?
Beim Bäcker und Discounter gibt es immer mehr „vital“, „mehrkorn“ oder „vollwert“ Brote, jedoch muss dies nicht wirklich Vollkorn geschweige denn gesund sein. Denn solange kein Vollkornbrot draufsteht, ist meist auch kein Vollkornbrot drin. Bei den Broten mit schönsten und fitten Namen handelt es sich meist um Weißmehlbrote, welche mit Malz oder Zuckercouleur gefärbt sind, damit sie schön dunkel und gesund aussehen. Doch all das sind Zucker und dienen nur dem Aussehen!
Deswegen habe ich heute Morgen ein leckeres und gesundes Vollkornbrot selbst gebacken… Nicht das dies meist nur viel preiswerter ist, ich weiß genau was alles drin ist: keine unnützen Zuckersorten, keine Geschmacksverstärker, keine Konservierungsmittel und keine unaussprechlichen industriell hergestellten Zutaten.
Zudem kann ich je nach Geschmack und Laune ganz unterschiedliche Kreationen ausprobieren. Heute gab es ein Brot mit Kürbiskerne . Warm aus dem Ofen schmecken Sie mir am besten und zudem riecht das ganze Haus das frischem Brot.
Hier mein Rezept für ein Vollkornbrot ohne Schnick Schnack:
500g Vollkornmehl (Weizen, Dinkel, Roggen)
300ml warmes Wasser
½ Würfel frische Hefe
1 EL Salz
1 TL Zucker
Das Wasser lauwarm mit der Hefe und dem Zucker ansetzen. Nach 10 min zu den restlichen Zutaten hinzu geben, alles kräftig durch kneten und eine Stunde ruhen lassen. Gerne ein feuchtes Tuch drauf legen und an ein warmes Plätzchen legen. In eine Kastenform Backpapier auslegen und den Teig drin verteilen. Bei 180 Grad 35 Minuten backen.
Nun könnt ihr kreativ werden.
Ob es eine Handvoll Walnüsse und getrocknete Tomaten sind, Haferflocken, unterschiedliche Kerne und Samen und Oliven, oder oder oder…
Insgesamt Grundrezept:
Kcal: 1699 Kcal | 65 g Eiweiß | 15 g Fett | 315 g Kohlenhydrate 

Tahini zum Nachmachen

Selbst gemachte Sesampaste, auch Tahini genannt. Ich brauchte sie für Humus – ein Aufstrich aus Kichererbsen und weil ich schon mal dabei war auch für einen leckeren Dip für Falafel. Freut euch auf die Rezepte auch in 2017.
Geht wirklich ganz einfach in einem Küchenroboter. Ich habe den Thermomix dafür genutzt.
150 g Sesam
15 g Olivenöl oder Sesamöl

Die Sesamkörner in der Panne anrösten. Je brauner sie werden, desto intensiver wird die Tahini. Dann die Körner fein mahlen und das Öl hinzu geben. Bei mir haben 15 ml ausgereicht. Wer die Paste flüssiger haben möchte, nimmt noch ein wenig mehr Öl. Ich habe Ölivenöl benutzt, aber Sesamöl passt auch sehr gut und ist ein wenig geschmacksneutraler.
Tahini kann verschiedene Anwendung finden. Zum Beispiel als leckere Zutat für Dipps. Hier ein Rezept für einen Dipp für Falafel…herrlich!
100 g Sesampaste
3 Esslöffel Vollmilch
Saft einer Limette
½ Teelöffel Kreuzkümmel
1 Knoblauchzehe-geht auch ohne
Salz und Pfeffer zum abschmecken…lecker
Meine Falafel haben damit vorzüglich geschmeckt. Und mein Humus ist mega köstlich geworden 🙂 ihr merkt, ich hatte noch Kichererbsen im Schrank und den Sesam auch noch irgendwo hinten gefunden. Der war noch über von meinen selbst gemachten Burger Brötchen 😉 Ubd da ich mich immer mit weg werfen von Lebensmitteln schwer tue, musste etwas draus werden. Wie ich finde, lauter essenswerte Köstlichkeiten.
Stay tuned ️

Baby-/ Weihnachtsplätzchen OHNE Zucker

Sie sind mir gelungen, juhuuu meine ersten Baby- Weihnachtsplätzchen 🙂 ohne Zucker, ohne Backpulver, ohne unerwünschte Zusatzstoffe dafür mit viel Geschmack! Mein Baby mag es und ich auch!
Rezept für ca. 40 Stück:
120 g Rosinen ohne Zuckerzusatz
250 g Dinkel Vollkornmehl
150 g kalte Butter
1 Ei
1 Prise Salz
Ausstechförmchen
Rosinen fein mahlen und mit allen anderen Zutaten verkneten bis ein nicht klebriger Teig entsteht.

Im Kühlschrank für eine Stunde kalt stellen. Danach ausrollen und gewünschte Ausstechförmchen nutzen. Der Teig lässt sich sehr gut bearbeiten. Sollte er klebrig sein, dann streue noch ein wenig Mehl über die Arbeitsfläche. Ich habe grobes Mehl benutzt, aber feines geht auch sehr gut. Sie sind nicht sehr süß, schmeckten uns aber auf Anhieb 🙂
Ofen bei Ober-, Unterhitze auf 180 Grad aufheizen und 9 Minuten auf Backpapier backen.